Vorsorge

 

 

 

Vorsorge für den Ernstfall wird im Alltag oft nicht thematisiert. Damit aber für den Fall von Krankheit, Behinderung oder Unfall oder wenn man altersbedingt nicht mehr in der Lage ist, seinen Willen zu äußern, nicht von Fremden entschieden wird, was das Beste für einen ist, ist es wichtig, frühzeitig verbindliche Festlegungen zu treffen. Dies ist durch unterschiedliche Instrumente möglich. Unter anderem durch einen Betreuungsverein oder einen Notar ihres Vertrauens.

Dokumentenmappe
Für den Ernstfall ist es immer ratsam, die wichtigsten Urkunden und Papiere in einer Dokumentenmappe aufzubewahren. Sie sollte absichern, dass im Fall von Beantragung öffentlicher Leistung, bei einer Betreuung oder für die Regelungen nach dem Tod alles ordnungsgemäß geregelt werden kann.


Folgende Unterlagen sollte eine Dokumentenmappe enthalten:


* Geburtsurkunde, Heiratsurkunde, Stammbuch
* Ehevertrag, eventuell Scheidungsurteil
* Zeugnisse, Arbeitsverträge, Ernennungsurkunden
* Sparbücher, Wertpapiere und sonstige Vermögensnachweise
* Name und Anschriften der nächsten Angehörigen und Vertrauten
* Name und Anschrift der Kranken- und Pflegeversicherung, Bescheide über die Pflegeeinstufung
* Name und Anschrift der Rentenversicherung, einschließlich Rentenbescheide
* Versicherungspolicen
* Unterlagen über die Krankheitsgeschichte
* Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung
* Alle gerichtlichen und notariellen Urkunden
* Testament (falls nicht beim Gericht hinterlegt)
* Bestattungsregelung
* Sonstige wichtige Verfügungen 

 

Selbstbestimmte Vorsorge 

Gesetzliche Betreuung