Bestattungsvorsorge

 

Oft werden der Tod und damit einhergehend die Bestattung nicht thematisiert. Dieses Thema wird tabuisiert, weil man denkt, man ist noch nicht betroffen. Will man aber auch über seinen Tod festlegen, wie mit einem verfahren werden soll, ist es sinnvoll auch hier Festlegungen zu treffen. Mit der Bestattungsvorsorge legt man fest, wie die Bestattung gestaltet werden soll. Dies kann mit einer nahestehenden Person besprochen oder im Testament festgelegt werden. Es ist auch möglich, die Wünsche in einem Brief oder einer notariellen Urkunde schriftlich festzulegen. Immer öfter bieten auch Bestattungsunternehmen individuelle Vorsorgeberatung an, wenn es gewünscht wird, kann ein Vorsorgevertrag abgeschlossen werden. Darin kann die Art der Bestattung (z.B. Erd- oder Feuerbestattung) ebenso festgelegt werden wie die Wahl der Grabstätte (Wiesengrab oder Grabstätte).  Darüber hinaus ist es auch wichtig, sich über die Grabpflege Gedanken zu machen. Wer ist in der Lage das Grab zu pflegen? Dies kann ebenfalls im Vorfeld festgelegt werden, genauso wie und ob die Pflegekosten über den Nachlass geregelt werden sollen.

Was muss im Todesfall getan werden?

Durch das persönliche Leid fällt es bei einem Trauerfall oft schwer einen klaren Gedanken zu fassen. Einige Formalitäten gilt es zu beachten:

  • Bei einem Sterbefall in der Wohnung benachrichtigen Sie sofort den nächsten erreichbaren Arzt, möglichst den Hausarzt oder den ärztlichen Notdienst.
  • Die Todesbescheinigung wird vom Arzt ausgestellt.
  • Halten Sie den Personalausweis des/der Verstorbenen bereit.
  • Unterrichten Sie telefonisch Ihre nächsten Angehörigen oder Ihnen nahestehende Personen.
  • Nehmen Sie telefonisch Kontakt zu einem Bestattungsunternehmen auf. Hier werden sie beraten und auf Wunsch regelt das Bestattungsunternehmen alle mit der Bestattung verbundenen Angelegenheiten.